Alles über die Magnetfeldtherapie

Was ist eine Magnetfeldtherapie und wie kann ich diese für meine Gesundheit nutzen? Was hat das Magnetfeld überhaupt mit meiner Gesundheit zu tun? Auf all diese Fragen finden wir im folgenden Artikel eine Antwort.

Das Erdmagnetfeld

Fangen wir erst einmal mit dem offensichtlichen an.

Dem Erdmagnetfeld.

Dass die Erde ein Magnetfeld hat, dass weißt du ja. Aber wie ist sie dazu gekommen?

Vor ca 4,5 Milliarden Jahren ging’s im Sonnensystem ziemlich chaotisch zu. Alles war erst in der Entstehung, hunderte Planetoiden und Protoplaneten kreisen und taumeln um die Sonne. Sie kollidierten, verschmelzten und verglühten in der Sonne bis schließlich am Ende das uns bekannte Sonnensystem entstanden ist.

PlanetenkollisionEine dieser Zusammenstöße war der unserer Erde mit einem etwa marsgroßen Protoplanten namens Theia. Es wäre beinahe das Ende gewesen, stellte sich aber im Endeffekt als größter Glücksfall der Erdgeschichte heraus.

Denn zum einen entstand dabei unser Mond der unsere Erde sicher auf ihrer Bahn hält. Zum anderen ist Theia immer noch im Inneren der Erde, als flüssiger heißer Erdkern. Der Erdkern dreht sich im Inneren und erzeugt wie ein Dynamo sein eigenes Magnetfeld.

Dieses Magnetfeld oder auch Magnetosphäre schützt die Erde (und alles was darauf lebt) vor dem Sonnenwind.

Das sind sehr energiereiche Teilchen die von den Feldlinien des Magnetfeldes abgelenkt werden. Dabei entstehen übrigens die Polarlichter.

Magnetosphaere-der-ErdeWas mit einem Planeten passiert der nicht von einer Magnetosphäre geschützt ist, erkennst du am Mars. Er hatte eine Atmosphäre und konnte sie nicht halten, sie war dem Energiesturm schutzlos ausgeliefert.

Allerdings ist unser  Magnetfeld nicht statisch, es wird schwächer, und die Pole bewegen sich. Welche Auswirkungen das für uns hat oder haben wird, darüber sind sich die Wissenschaftler nicht einig. Es wird wohl zu einer Umpolung des Magnetfelds kommen, das passierte in der Vergangenheit schon einige Male. Die Forscher rechnen innerhalb der nächsten 200-5000 Jahre damit, auch hier ist völlig unklar welche Konsequenzen das für das Leben auf der Erde haben wird.

Was ist eigentlich ein Magnetfeld und wie funktioniert es?

Du hast bestimmt schon einmal einen Magneten in der Hand gehalten.

Mit diesem kann man z.B. ein Stück Eisen anziehen. Der Magnet übt somit eine Kraft auf das Eisen aus, so dass dieses sich bewegt. Also: Magnete sind Körper, die andere Körper in ihrer Umgebung magnetisch beeinflussen. Oder etwas anders formuliert: Magnete üben Kräfte auf ferromagnetische Stoffe (also zum Beispiel Eisen, Kobalt oder Nickel) aus.

Jeder Magnet hat so genannte Pole, einen Nordpol und einen Südpol. Diese Bezeichnungen stammen noch von den Kompassnadeln, die mit ihren Enden auf die magnetischen Pole der Erde zeigen. Dabei stoßen sich gleiche Pole ab, unterschiedliche ziehen sich an.

Jeder Magnet ist von einem Magnetfeld umgeben, in dem die magnetische Kraft zu spüren ist. Dieses Magnetfeld ist unendlich groß, wird aber mit steigender Entfernung schwächer.

Das Magnetfeld wird durch die Elementarmagneten im Magneten erzeugt, die vom Südpol zum Nordpol ausgerichtet sind.

ErdmagnetfeldStellt man viele drehbare Magnetnadeln um einen Stabmagneten herum, so ordnen sich die Nadeln linienförmig an. Diese gedachten Linien nennt man Feldlinien. Die Feldlinien verlaufen außerhalb des Magneten vom Nordpol zum Südpol und innerhalb des Magneten wieder zurück. Magnetische Feldlinien sind immer geschlossen und haben keinen Anfang oder Ende. Sie laufen immer vom Nordpol zum Südpol.

Probe aufs Exempel: Das Feldexperiment

Du kannst solche Feldlinien selbst mal sichtbar machen. Nimm einen Marmeladenglasdeckel aus Metall und stell ihn auf einen kleinen Magneten. Füll etwas Öl ein und gib Eisenfeilspäne dazu. Du wirst sehen wie sich die Eisenspäne wie von Zauberhand in Linien anordnen.

Magnetismus oder wie funktionieren Magnetfelder

Magnetfelder funktionieren nicht, sie existieren.

Und was ist jetzt Magnetismus? Elektrischer Strom.

Oder um es wissenschaftlich auszudrücken: Magnetfelder entstehen bei jeder Bewegung elektrischer Ladungen einerseits, andererseits besitzen Elementarteilchen einen „magnetischen Moment“ – aber das zu erklären führt hier zu weit.

Magnetsinn

Als Magnetsinn wird die Fähigkeit bezeichnet sich am Magnetfeld der Erde zu orientieren. Bisher konnte diese nur bei Tieren nachgewiesen werden. Bei uns Menschen scheint dieser Sinn weitgehend verkümmert zu sein. Weiter Informationen und was der Magnetsinn genau ist haben wir bereits behandelt.

Medizinische Möglichkeiten

MRT MagnetresonanztomographieMagnetfelder werden sowohl diagnostisch wie auch therapeutisch eingesetzt. Das bekannteste Diagnosegerät ist der Magnetresonanztomograph (MRT), landläufig Kernspin genannt.

Das MRT sieht aus wie eine große Röhre, da wirst du rein geschoben. Durch die Magnetfelder wird dein ganzer Körper scheibchenweise gescannt. Das MRT liefert gestochen scharfe Bilder ohne deinen Körper mit Röntgenstrahlung zu belasten.

Bioscan-Geräte messen die elektromagnetischen Wellen die von unseren Körperzellen ausgehen und vergleichen diese dann mit statistische ermittelten  Normwerten. Die Ergebnisse sind sehr genau und vermitteln einen guten Überblick über den aktuellen Körperzustand.

Therapeutische Anwendung

Obwohl es eine Vielzahl von Studien, erfolgreichen Fallbeispielen und aktuellen Therapien mit guten Ergebnissen, vor allem im Sportbereich gibt, weigert sich die Schulmedizin immer noch diese auch nur wahrzunehmen. Es gibt eine Menge „anerkannter“ schulmedizinischer  Therapien welche weit weniger Studienmaterial zur Grundlage haben.

Also was ist der Unterschied?

Das erste könnte eine Menge Medikamente, Therapien und Operationen einsparen – das zweite bringt der schulmedizinischen „Gesundheits“-Industrie einen nie versiegenden Strom an Barem.

Das könnte man vermuten wenn man ein böser Mensch ist. Da wir alle aber liebe Menschen sind, die wissen dass unsere Politiker und die Konzerne alle nur unser Bestes wollen – denken wir sowas natürlich nicht. Also zurück zu therapeutischen Möglichkeiten.

Biologische Veränderungen durch Magnetfeldtherapie

Rezeptorwirkung

Einen Rezeptor kannst du dir wie ein Schlüsselloch vorstellen, zu dem nur ein bestimmter Schlüssel passt. Die Rezeptoren sitzen auf den jeweiligen Zellen und sorgen dafür dass die Zelle eine bestimmte Information (Befehl) erhält. Aufgrund dieser Information tut die Zelle was immer mit diesem Befehl verknüpft ist. Rezeptoren sind sehr spezifisch damit nicht etwa die Zellen in der Nachbarschaft mit dem Schlüssel (Botenstoff) gleich mitreagieren. Nur die
anvisierte(n) Zelle(n) sollen aktiviert werden.

Solche Schlüssel teilt man auf in primäre Botenstoffe, dass sind die die von außen auf die Zelle treffen um etwas auszulösen. Und in sekundäre Botenstoffe, diese wirken in der Zelle und werden durch den äußeren Botenstoff ausgelöst um etwas in der Zelle zu bewirken.

Botenstoff cAMP

Botenstoffe können Hormone oder Enzyme sein- oder auch ein elektromagnetischer Impuls. Dies sind primäre Botenstoffe. Treffen sie auf den richtigen Rezeptor, wird im Inneren der Zelle die Bildung eines internen Botenstoffs angeregt, das sind dann sekundäre Botenstoffe.

Einer dieser sekundären Botenstoffe ist cAMP (cyclic-Adenosin-Mono-Phosphate).

cAMP ist wie eine eierlegende Wollmilchsau. Er kann tausende verschiedene Prozesse anregen – und netterweise immer die richtigen, nämlich immer die, die grade gebraucht werden. Ist er zum Beispiel in einer Drüsenzelle wird die Bildung eines Drüsenprodukts initiiert.

Entsteht er in einer defekten Hautzelle, die zum Beispiel Psoriasis (Schuppenflechte) produziert, gibt er die Nachricht weiter, gefälligst damit aufzuhören.

Einige der Hauptfunktionen von cAMP sind:

  • Erhöhung der Proteinsynthese: Ausreichend Bausteine für die Bildung von Muskeln, Sehnen, Bindegewebe, etc. zur Verfügung stellen
  • Zelldiffernzierung: Je differenzierter der Innenausbau einer Zelle ist, desto aktiver und besser kann sie arbeiten (Beispiel Organellen). Das Gegenteil dazu ist die Zellproliferation. Sie ist typisch für Karzinome. Zellproliferation ist eine Ausdehnung der Zelle mit Qualitätsverlust (wie das Aufblasen eines Luftballons).
  • Synthese von mRNA (messenger- oder Boten-RNA) und DANN: Das bedeutet dass sich deine Körperzellen besser reduplizieren und erneuern können. Die Information zur Produktion von Proteinen (Muskel-, Enzym-, Antikörperprotein, usw.) ist in der DNA gespeichert. Zur Produktion muss die Information vom Zellkern in die Ribosomen gelangen. Das erledigt die mRNA. Von einer gesteigerten Zellteilung profitieren übrigens auch deine Lymphozyten (Weisse Blutkörperchen für die Immunabwehr). Normalerweise sind Lymphozyten in einer Zellkultur nicht mehr teilbar. Unter Einfluss eines pulsierenden Magnetfeldes steigt ihre Anzahl erheblich. Besonders stark ist der Effekt bei älteren Menschen zu beobachten.

Zusammenfassung

cAMP ist ein sekundärer Botenstoff der in der Zelle entsteht sobald ein Rezeptor aktiviert wird (z.B.Magnetfeldimpuls). cAMP befehligt dann den Aufbau neuer Stoffe. Unter cAMP findet immer eine Zellaktivierung statt.

Botenstoff Calcium++

Was ist Calcium++? Ganz einfach, dies ist ein sehr reaktionsfreudiges Calcium dem 2 Elektronen fehlen- es ist also doppelt positiv geladen. Calcium-Ionen sind der wichtigste Botenstoff in all deinen Körperzellen.

Das funktioniert so:

Ausserhalb deiner Körperzellen, im Zellzwischenraum (auch Pischinger Raum genannt), liegt Ca++ in einer 1000fach höheren Konzentration als in deinen Körperzellen vor. In den Zellwänden gibt’s spezielle Durchlässe, die sogenannten Ionenkanäle. Wird nun die Zelle am richtigen Rezeptor durch Nervenimpuls, Hormon oder Magnetfeld gereizt, öffnet sie diese Ionenkanäle. Jetzt fließen die Ca-Ionen von der höheren Konzentration (Zellzwischenraum) zur niedrigen (Zellinneres). Durch diese Flutung mit reaktionsfreudigen Calcium-Ionen werden unterschiedliche Reaktionen angeregt.

Erhöht sich die Calciumkonzentration in den Zellen kommt es zu folgenden Reaktionen:

  • Umsetzung von Nervenimpulsen in Muskeltätigkeit
  • Ausschüttung von Hormonen
  • Erhöhung der Enzymtätigkeit
  • Entzündungshemmung und antiallergische Effekte
  • Zusätzliche Wirkungsverstärkung durch cAMP-Ausschüttung

Gerade die vermehrte Enzymausschüttung ist für die Sportmedizin interessant, ein Beispiel:

Stell dir mal vor, du gehst jede Woche einmal zum Joggen. So kannst du die Anzahl deiner Mitochondrien (Zellkraftwerke) erheblich erhöhen- das funktioniert so:

Es gibt die calmodullinabhängige Proteokinase, dass ist ein Enzym und wird durch Calcium aktiviert. Dieses Enzym zwingt die Mitochondrien in den Muskeln zur Vermehrung. Calcium wird normalerweise ausgeschüttet wenn Muskeln den (nervalen) Befehl bekommen zu kontrahieren (zusammenziehen).

Ein Magnetfeldimpuls steigert ebenso wie ein Jogginglauf den Calciumeinfluss, somit die Ausschüttung der Proteokinase und dadurch der Mitochondrienvermehrung.

Stop! Bevor jetzt jemand auf die Idee kommt sich nur noch auf die Couch zu legen: Eine halbstündige Magnetfeldbehandlung kann niemals eine intensives Muskel- oder Ausdauertraining ersetzen – aber es kann 10- 15% Leistungssteigerung erbringen und das ist vor allem im Leistungssport von Interesse.

Zusammenfassung

Ca++ fungiert ebenfalls als sekundärer Bote. Ca-Ionen setzen verschiedene für uns lebensnotwendige Stoffwechselprozesse in Gang und verbessert die Energiebereitstellung durch Vermehrung der Mitochondrien. Auch dieser „second messenger“ kann durch Magnetfeldimpulse aktiviert werden.

Membranpotential und ATP-Synthese

Der einfachste Weg einer Zelle zum Stoffaustausch ist die Difusion –also einfach durchflutschen lassen. Das geht aber aus Gründen der Molekülgröße und elektrischer Ladung nicht so einfach. Da die Zellen diese Ionen unbedingt braucht, besitzt sie eine Vielzahl von Ionenkanälen und –pumpen. Darin sind elektrische Leitschienen die sehr genau regulieren wen sie wie oft durchlassen. Sie lassen immer genau so viele durch, dass das Zellinnere zum Außenbereich einen Spannungsunterschied von 70-90 mV aufweist, das heißt, das Innere der Zelle ist um diesen Betrag negativ geladen.

Das klingt kompliziert, hat aber seinen Grund: Würde sich die Zelle im Spannungsgleichgewicht mit ihrem Umfeld befinden, gäbe es keinen oder nur einen langsamen Transport von Ionen in die Zelle und damit keine Reaktion. Nur bei einem Spannungsgefälle fließt Strom.

Stell dir mal vor du musst schnell reagieren – schon alltägliche Situationen wie Armbewegungen, Gehen, Treppensteigen erlauben keine zeitliche Verzögerung.

Bei negativen Spannungsgefälle kann die Zelle in Millisekunden die Ionemkanäle öffnen und du kannst reagieren.

Auch die Produktion von ATP (Adenosintriphosphat) in den Mitochondrien ist von der permanenten Zufuhr verschiedener Nahrungsionen abhängig. Da das zwischengespeicherte ATP immer nur für wenige Sekunden ausreicht muss auch hier ständig nachproduziert werden. Das bedeutet auch, dass ständig ein Austausch über die Ionenkanäle erfolgen muss.

Zusammenfassung

Magnetfelder wirken grundsätzlich auf der Zellebene. Energie existiert in unserem Körper nur in Form von ATP. Dieses ist nur sehr kurz speicherbar.

Das Membranpotential von minus 70- minus 90 Millivolt sorgt dafür, dass die Zelle blitzschnell über die Ionenkanäle Ionen hereinziehen können um ATP zu erzeugen oder bestimmte Stoffwechselvorgänge anzustoßen. Da Magnetfelder, wie bereits erwähnt, direkt auf die Zelle wirken haben sie auch einen unmittelbaren Effekt auf Reaktionsfähigkeit und Energieproduktion der Zellen.

Energiestimulation

Das ist jetzt ein echt witziger Vorgang: Wird dein Körper einem Magnetfeld ausgesetzt ähnelt dies eher einem Gau als einer Therapie.

Was passiert da?

Ionen sausen wild durcheinander, das Zellmilieu gerät ins Ungleichgewicht, Ionenpumpen versuchen den „Schaden“ zu begrenzen.

Da die Ionenpumpen aber schon im Ruhezustand ca 30% der Zellenergie verbrauchen, steigt der Energiebedarf für einige Minuten ins Uferlose. In dieser „Notfallsituation“schicken die Zellen Signalstoffe als Hilferuf an die Mitochondrien, doch jetzt sofort ein paar Milliarden zusätzliche ATP-Einheiten zu produzieren und zur Verfügung stellen.

Das Gleiche geschieht in deinem Körper mit dir in Ausdauersituationen oder in Zeiten schwerer körperlicher Belastung.

Der „Unglücksfall“ Magnetfeld simuliert also eine solche Situation und bewirkt so die Produktion gewaltiger Mengen ATPs. Dieses ATP wird zuerst nur den Ionenpumpen zur Verfügung gestellt. Danach aber beginnt der Gewinn an Energie.

Die Zellen richten sich nach einigen Minuten auf den neuen Zustand ein und machen nach spätestens 10 Minuten den vermehrten ATP-Bedarf der Ionenpumpen überflüssig. Die Mitochondrien haben jetzt aber auf erhöhte Produktion geschaltet, arbeiten noch länger und stellen ein Mehrfaches an ATP bereit. Diese Energiemengen werden aber für die Ionenpumpen nicht mehr gebraucht und stehen zur freien Verfügung.

Im Ergebnis schaltet eine Magnetfeldbehandlung die Mitochondrien auf erhöhte ATP-Produktion und sorgt so für vermehrte Energiebereitstellung.

Dieser Effekt verpufft jedoch wenn du dich nach einer Magnetfeldbehandlung ausruhst oder hinlegst, denn: ATP kann nicht lange gespeichert werden. Hast du die körperliche Belastung jedoch unmittelbar nach oder während der Magnetfeldbehandlung spürst du eine Steigerung von 5-20%. Im Idealfall hast du ein tragbares Magnetfeldgerät wie es auch Sportler benutzen. Das Ausmass der Energiesteigerung wird durch Anzahl der Mitochondrien und Muskulaturausprägung bestimmt. Da die Mitochondrienvermehrung auch durch den Einfluss von Ca-Ionen bestimmt wird, verbessern sich die Ergebnisse bei längerer Anwendung eines Magnetfeldgerätes. Sportler nutzen diesen Trick unmittelbar vor der Belastung oder mit tragbaren Magnetfeldgeräten währenddessen.

Zusammenfassung

Die Energiesteigerung durch ein Magnetfeld funktioniert über einen indirekten Weg. Um die Ionenpumpen bei einem simulierten Notfall mit ausreichend Energie zu versorgen, startet die mitochondriale ATP-Produktion. Da sich die Zelle selbst schnell an die veränderte Situation anpasst verbleibt eine andauernde überschießende ATP-Produktion. Da ATP aber nicht lange speicherbar ist, verpufft diese zusätzliche Energie wenn sie nicht sofort verbraucht wird.

Piezo-elektrischer Effekt und Osteoblastenwirkung

Piezo kommt vom griechischen peizein und bedeutet drücken oder pressen. Piezoelektrischer Effekt bezeichnet die elektrische Aufladung von Kristallen die unter Druck, Verschiebung- oder Zugspannung stehen. Wir nutzen das zum Beispiel bei Feuerzeugen um den Zündfunken zu erzeugen.

Exkurs Knochengesundheit

Ein funktionstüchtiger Knochen muss äußerst Zug- und Druckfest sein. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, besteht er makroskopisch aus einer äußeren festen Masse (Spongiosa) und einer schwammartigen Innenstruktur in Form kleiner Bälkchen. Die Feinstruktur kannst du am ehesten mit Stahlbeton vergleichen. Als Stahlträger fungieren die Knochenbälkchen samt den mit ihnen verbundenen Kollagenfasern. Dem Beton entsprechen druckfeste Kalksalzablagerungen wie Kalzium und Phosphat.

Die Knochensubstanz wird ständig umgebaut.

Es gibt aufbauende Osteoblasten die hierzu Kalzium und andere Mineralien aufnehmen.

Osteoklasten wiederum verhindern überschiessendes Knochenwachstum und bauen Knochensubstanz ab. In einem gesunden Knochen befinden sich Osteoblasten und Osteoklasten in einem Gleichgewicht. Hast du z.B. zu viele Osteoklasten führt das zu Osteoporose.

Gesteuert wird dieses Gleichgewicht von Osteozyten, die beständig Wachstumsfaktoren (IGF) ausschütten. Osteozyten sind die eigentlich lebenden Knochenzellen. Sie sind ringsum von extrazellulärer Hart- bzw Knochenmasse umgeben. Diese Knochenmasse oder Knochenmatrix besteht aus kollagenem Bindegewebe in das reichlich Kalzium und Phosphat eingelagert ist. Osteozyten besitzen feinste Fortsätze. Über diese sind sie durch die Knochenkanälchen der Matrix sowohl miteinander als auch mit den Blutgefässen verbunden.

Gesunde Knochen durch Bewegung und Magnetfeldtherapie

Schon 1892 wurde im Wolff´schen Gesetz definiert dass sich Knochenbälkchen nicht aufgrund genetischer Prädisposition sondern aufgrund ihrer mechanischen Belastung entwickeln. Bewiesen wurde das von einer japanischen Forschergruppe. Diese konnten 1952 nachweisen dass ein Knochen piezoelektrisch reagiert. Schon kleinste Verbiegungen des Knochens initiieren ein Strömungspotential. Über diesen Weg werden die Osteozyten angeregt.

Das bedeutet dass jede Kniebeuge, jedes Treppensteigen, jeder Schritt den du läufst über den elektrischen Stromfluss die Osteoblasten und die Osteoklasten aktiviert. Entweder zur Knochenfestigung oder im Falle einer Fraktur um die Kallusbildung (Heilung) zu fördern.

Gibt’s ein besseres Argument für mehr Bewegung in jedem Alter?

Kallusbildung ist Teil des körpereigenen Reparatursystems, er besteht zu Anfang noch aus Bindegewebe und füllt den Spalt zwischen den Bruchstellen aus. Nach einem Knorpelstadium lagert sich schlussendlich Kalk ein, der Kallus verknöchert.

Durch Behandlung mit Magnetfeldern ist es möglich die Wirkung der Osteozyten entscheidend zu verbessern. Im Labor erzeugten Osteozyten unter Magnetfeld 3-mal mehr Kollagen als die magnetfeldlose Kontrollgruppe. Schon 1974 beschrieb der Magnetfeldpionier Kraus aus München zahlreiche Fälle mit verbesserter Knochenbruch oder Wundbehandlung mittels Magnetfeld.

Der Knochen härtet verstärkt aus und weist auch eine verbesserte Knochenstruktur auf. Auch Knorpelzellen (Chondrozyten) profitieren von einer Magnetfeldstimulation und zeigen eine Vervielfachung um den Faktor 3.

Dies ersetzt auf gar keinen Fall ausreichende Bewegung oder sportliche Aktivitäten. Der Magnetfeldeffekt verstärkt den Effekt körperlicher Belastung um etwa 10-30%.

Zusammenfassung

Die mechanische Belastung eines Knochens formt ihn. Der piezoelektrische Effekt lässt Wachstumsfaktoren und Signalstoffe entstehen welche den Osteoblasten zu Gute kommen.

Eine Magnetfeldbehandlung simuliert die mechanische Knochenbelastung und nutzt diesen Effekt. Zudem reagieren Osteoblasten und Knorpelzellen direkt auf ein Magnetfeld und vermehren sich schneller.

Endorphinstimulation

Endorphine sind körpereigene Opiate die vor allem in Extremsituationen in verstärktem Maße ausgeschüttet werden. Sei es ein Unfall, eine starke Verletzung oder Verbrennung, plötzlich auftretende Schmerzen oder auch bei starker psychischer Belastung. Nur durch die Endorphine bist du in solchen Situationen noch handlungsfähig, bzw. kannst sie überstehen.

Sie sind aber auch verantwortlich für euphorische Momente, etwa beim Bungee-Jumping. Auch das sogenannte „Runners-High“ bei Joggern und Marathonläufern wird durch Endorphine erzeugt.

Erst 1977 wurde eine neue Endorphingruppe entdeckt- die Enkephaline. Sie wirken genauso wie Morphium und Heroin – und machen genauso süchtig.

Und jetzt kommts: Endorphine und das Magnetfeld sind untrennbar miteinander verbunden.

In einer Versuchsanordnung wurde ein sogenanntes Zerofeld erzeugt. Das ist ein Magnetfeldfreier-Raum. Mäuse die sich längere Zeit in einem Zerofeld aufhielten waren nicht mehr in der Lage mittlere Schmerzen zu ertragen. Wurde die Flussdichte nur etwas erhöht, also „ein wenig“ Magnetfeld zugelassen sank diese Schmerzempfindung wieder auf ein Minimum.

Unsere Körper weisen schon schon im Ruhezustand beträchtliche Endorphinpegel auf um die vielen kleinen Wehwehchen im erträglichen Rahmen zu halten. Wir können ohne Endorphine – und damit ohne Magnetfeld – nicht leben. Als logische Konsequenz hieraus sind alle Raumanzüge und auch die Internationale Raumstation mit erdähnlichen Magnetfeldern ausgestattet. Die zu Beginn der Raumfahrt aufgetretenen „Weltraumkrankheiten“ wie Muskelschwäche, Schmerzempfindlichkeit, usw., kann so heutzutage vermieden werden.

Aus der Sportmedizin gibt es Hinweise, dass unter Magnetfeldeinsatz ein intensiveres Training über die Schmerzschwelle hinaus möglich ist.

Zusammenfassung

Endorphine gehören also zum körpereigenen Opiatsystem. Sie erleichtern Schmerz und Konfliktverträglichkeit und erzeugen Euphorie. Die Synthese von Endorphinen ist direkt vom Erdmagnetfeld abhängig. Der Einsatz von Magnetfeldern zur Schmerzlinderung scheint als sinnvoll.

Stimulation des Wachstumshormons (HGH)

Das Wachstumshormon HGH (Human Growth Hormone) ist vor allem wegen seines günstigen Effektes auf den Alterungsprozess interessant. Ob Muskelwachstum, Libido oder Hautglättung- es gibt vieles was HGH für dich tun kann.

HGH wirkt nicht direkt sondern über die Bildung von Wachstumsfaktoren in der Leber. Diese heißen IGF-1 und IGF-2 (Insulin-like-Growth-Factor) und sind auch in der Vormilch von Kühen vorhanden (Colostrum).

Unter Magnetfeldbehandlung wird vor allem die Bildung von IGF-2 nebst der dafür erforderlichen Rezeptoren gefördert. Da es sich um Die Stimulation von körpereigenen Produktionsprozessen handelt sind dabei keine Nebenwirkungen zu befürchten. Ganz im Unterschied zu den IGF-Sprays und -injektionen, welche die Anti-Aging-Industrie bewirbt. Quasi ein nebenwirkungsfreier Jungbrunnen – ein bisschen wenigstens.

Zusammenfassung

Magnetfelder wirken sich auch auf die verstärkte Produktion von Wachstmshormonen aus.

Diese sind vor allem für Sportler und wegen ihres Anti-Aging-Effektes interessant. Nebenwirkungen wie bei direkter HGH-Substitution sind nahezu ausgeschlossen.

Immunstimulation und Interleukine

Vor allem die Produktion der Interleukine IL-1 und IL-6 wird unter dem Einfluss des Magnetfelds angeregt. Interleukine, oder auch Cytokine, sind Botenstoffe der Immunabwehr. Interleukin 1 (IL-1) stimuliert unter anderem die Lymphozyten und ist auch ein Botenstoff bei entzündlichen Prozessen wie der chronischen Polyarthritis. IL-6 spielt vor allem als Botenstoff bei bakteriellen Infektionen eine wichtige Rolle. Beide steigern zudem die Aktivität von Knochenzellen.

Zusammenfassung

Interleukine gehören eigentlich zur Immunabwehr haben aber ein sehr viel breiteres Wirkspektrum. So spielen sie auch eine wichtige Rolle bei Entzündungen oder beim Knochenwachstum. Magnetfelder regen die Produktion dieser Interleukiene an.

Prostaglandin

Prostaglandine sind hormonähnliche Substanzen. Sie regulieren Tonus (= ein Spannungszustand der glatten Muskulatur in Blutgefässen, Darm oder dem Kardiovaskulären System (Herzkranzgefässe)). Prostaglandine sind aber auch verantwortlich für Entzündungsreaktionen. Entgegen früherer Behauptungen zeigt die Studienlage eine Reduzierung von Prostaglandin unter dem Einfluss des Magnetfelds.

Daraus folgt eine Entzündungshemmung und die Herabsetzung der Thrombozyten-aggregation (Verklumpung).

Die Entzündungshemmung ist wichtig für die Behandlung von Verletzungen, eine Verminderung der Blutverklumpung und verbessert den Blutfluss ähnlich wie ASS (Aspirin).

Zusammenfassung

Eine Magnetfeldbehandlung reduziert den Entzündungsmediator Prostaglandin und sorgt gleichzeitig für einen verbesserten Blutfluss.

Nervenwachstum, NGF (Nerve-Growth-Factor)

Ein komplett durchtrennter Nerv lässt sich nur durch eine Operation mit Nervennaht wiederherstellen.

Aber: Eine begleitende Nachbehandlung durch Magnetfeldtherapie verkürzt die Erholungszeit um bis zu 200%!

Auch bei Nervenquetschungen oder Überdehnungen fördert ein Magnetfeld die Regeneration. Der Wirkmechanismus ist hier noch weitgehend unbekannt.

Durch Messungen wurde nachgewiesen dass sich der Nervenwachstumsfaktor NGF (Nerve-Growth-Factor) verstärkt an die Nervenrezeptoren bindet. Dies könnte ein verstärktes Nervenwachstum erklären.

Zusammenfassung

Die Magnetfeldtherapie fördert das Wachstum verletzter Nerven nach Unfall oder Operation.

Dopamin/Dopaminrezeptoren

Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff (Neurotransmitter) im Gehirn.

Es ist zum einen verantwortlich für deine Motorik, gilt aber auch als „Glückshormon“. Eine vermehrte Ausschüttung von Dopamin hast du, wenn du Dinge tust die dir Freude bereiten. Es wird auch gerne als “Flow“ bezeichnet, da dich die Dopaminausschüttung dazu bringt, nicht aufzuhören. Auch für die Steuerung der Sexualfunktion ist Dopamin verantwortlich.

Der Verlust Dopaminerzeugender Zellen gilt als Ursache des Morbus Parkinson.

Schon vor über 30 Jahren konnte im Tierversuch nachgewiesen werden, dass ein pulsierendes Magnetfeld die Symptome eines Parkinson lindern kann. Ähnliche Erkenntnisse gibt es mittlerweile aus der Humanmedizin.

Offensichtlich erhöht die Magnetfeldtherapie den Dopaminumsatz und stimulieren die Dopaminrezeptoren. 

Bei der Behandlungen von Morbus-Parkinson-Patienten durch die Magnetfeldtherapie (Parkinson Patienten leiden alle auch unter Libidoproblemen) reagierte ein Teil davon mit Spontanerektionen.

Zusammenfassung

Pulsierende Magnetfelder stimulieren die Dopaminsekrertion und sensibilisieren die Dopaminrezeptoren. Dies macht sie zu einer sinnvollen Option bei Morbus Parkinson und Libidostörungen.

Durchblutung

Hände vor Magnetfeldtherapie

Hände vor Magnetfeldtherapie

Die durchblutungsfördernde Wirkung pulsierender Magnetfelder sind mittels Wärmebildkamera dokumentiert. Dies gilt nicht als Beweis im wissenschaftlichen Sinne. Es untermauert jedoch die Ergebnisse aus Tierstudien. Dort konnte eine Erhöhung des Blutflusses Bewiesen werden.

Hände nach Magnetfeldtherapie

Hände nach Magnetfeldtherapie

Auch hier erfolgt die Wirkung über das Second-Messenger-Modell:

Ein primärer Botenstoff, hier ein Magnetfeldimpuls, trifft auf einen Rezeptor und initiiert die Ausschüttung eines sekundären Botenstoffes, in diesem Fall NO (Stickoxid). Dieser wiederum weitet die Blutgefässe. NO ist einer der wichtigsten Botenstoffe des Organsystems. Er wird vor allem im Endothel gebildet, das ist eine Zellschicht an der Innenfläche von Blut- und Lymphgefässen. Eine Wirkung des NO ist die Gefäßerweiterung, stärker bei Venen, etwas schwächer bei Arteriolen und Kapillaren.

Eine vermehrte Ausschüttung von NO bedeutet immer auch eine Steigerung der Gewebsdurchblutung.

Zusammenfassung

Eine Durchblutungssteigerung scheint indirekt über die Stimulation des NO-Systems zu funktionieren. Die Studienlage ist uneinheitlich, doch weisen neuere Studien auf eine deutliche Verbesserung der Mikrozirkulation hin. Vegetative Grundfaktoren scheinen beim Ergebnis eine Rolle zu spielen. Die Verbesserung der Durchblutung und Mikrozirkulation durch eine Magnetfeldtherapie wird in neueren Studien bestätigt.

Vegetativum

Das Vegetativum oder auch autonomes Nervensystem reguliert bzw dirigiert fast alle Organfunktionen und ist unabhängig von Verstand, Willen und Wünschen. Es basiert auf den angeborenen Kampf- und Fluchtreflexen und ist unser „Überlebenssystem.

Das Vegetativum besteht aus 2 „konkurrierenden“ Nervensystemen, dem Sympathikus und dem Parasympathikus:

  • Der Sympathikus dirigiert den aktiven Teil: Er reagiert auf Stress, Leistungsdruck, Lärm, soziale Enge.
  • Der Parasympathikus steuert Erholung, Verdauung und Regenerationsvorgänge.

NervensystemeNormalerweise sollten sich beide Systeme im Gleichgewicht befinden – tun sie aber meisten nicht.

Die moderne Stressforschung geht davon aus, dass ein großer Teil der chronischen Erkrankungen mit fehlgeleiteter oder nicht vorhandener Stressverarbeitung zusammenhängen.

Umgekehrt sind alle Heilungs-, Erholungs- und Regenerationsprozesse eng mit dem Parasympathikus verbunden.

Kann der Parasympathikus nicht „arbeiten“ , da du immer noch im Sympathicotonus bist, kannst du auch den Stress nicht richtig verarbeiten. Dies passiert in unserer eng getakteten, ach so effektiven Zivilisationsgesellschaft leider nur allzu häufig.

Die Naturheilkunde hat dies schon lange erkannt und versucht mit unterschiedlichen Methoden und Ansätzen den Parasympathikus zu reaktivieren.

Unterliegst du einem permanenten Leistungs- und Sozialdruck, dann verharrt dein aktivierter Sympathikus in einer Dauer-Habacht-Stellung. Dein Parasympathikus kommt gegen das „Dauerfeuer“ des Sympathikus nicht mehr an – es entsteht ein permanenter Sympathikus-Takt.

Dein Gesamtsystem kann nicht mehr auf äußere Einflüsse und innere Erfordernisse reagieren.

Es entsteht eine Regulationsstarre. Vielen Erkrankungen im Herz-Kreislaufsystem oder Krebserkrankungen geht eine Regulationsstarre voraus.

Wie bereits erwähnt ist das Vegetativum unser angeborenes Flucht – und Kampfsystem. Stell dir mal vor du bist ein Cromagnon-Mensch zu Beginn der Eiszeit. Du wirst in deiner Höhle von einem anderen attackiert – und dein Sympathikus funktioniert. Du haust ihm entweder auf den Kopf oder fliehst wenn er stärker ist. Reaktion ist erfolgt, jetzt kann dein Parasympathikus wieder übernehmen.

Ein paar 10.000 Jahre später , wieder in einer Höhle. Dir gegenüber steht dein Chef oder der debile Abteilungsleiter und macht dich rund. Der Cromagnon in deinem Kopf möchte ihm was auf den Kopf hauen oder fliehen – aber das geht beides nicht denn sonst bist du deinen Job los. Der Sympathikus bleibt aktiviert, dein Parasympathikus kann nur eingeschränkt arbeiten. Und so gibt’s unzählige Situationen in welchen der Sympathikus nicht abschalten kann – und sie summieren sich.

Es gibt viele eindeutige Hinweise dass das Vegetativum durch pulsierende Magnetfelder positiv zu beeinflussen ist.

Besonders interessant ist die Verbesserung der Herzfrequenz-Variabilität. Das klingt jetzt schrecklich kompliziert ist aber ganz einfach – mit einer überraschenden Schlussfolgerung. Eine Nachkontrolle von Herzinfarkten offenbarte nämlich dass ein Zweitinfarkt umso wahrscheinlicher wird, je gleichmäßiger die Herzaktion verläuft.

Übertragen auf scheinbar gesunde Menschen bedeutet das: Je akkurater, vernünftiger und festgefahrener ein Leben verläuft (und damit die Herzfrequenz-Variabilität) desto gefährdeter ist ein Mensch an Herz und Kreislauf zu erkranken. Also Leute: „Normal sein“ bringt euch um! Bringt ein bisschen Abwechslung und Pep in euer Leben, dann dauert es länger! 😉

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Magnetfeldtherapie (durch kontrollierte Studien nachgewiesen) nicht nur bei der Schmerz- und Arthrosetherapie oder Wund- und Knochenheilung wirkt. Auch bei den folgenden Erkrankungen hilft die Behandlung mit einem pulsierenden Magnetfeld:

  • Sinusitiden (Stirnhöhlenentzündungen)
  • Chronischen Infekten
  • Leberentzündungen oder
  • Allergien

Dieser universelle Ansatz wird von Kritikern gerne zum  Anlass genommen, die gesamte Magnetfeldtherapie als unseriös zu brandmarken. Und dies trotz zahlreicher positiver Studienergebnisse. Dies zeigt totale Unkenntnis oder Unverständnis der menschlichen Grundregulation – gesponsert von einer Pharmaindustrie der mehr an ihren Milliardenumsätzen als an wirklicher Heilung liegt.

So gibt es konkrete Ergebnisse dass sich Krankheiten grundsätzlich nur bei aktiviertem Sympathikus (Stressphase) entwickeln können. Man spricht hier auch von der Zweiphasigkeit einer Erkrankung. Schaltet sich bei einem normalen Krankheitsverlauf der Parasympathikus ein, reagiert dein Körper mit Müdigkeit, Appetit, warmen Händen und ggf. nächtlichem Schwitzen – das Startsignal für die Ausheilung.

Bei sämtlichen chronifizierten Erkrankungen lässt sich immer ein daueraktivierter Sympathikus messen. Ohne den regulativen Einsatz des Parasympathikus besteht für die Krankheit keine Chance zur Veränderung ins Positive.

Magnetfelder bzw. die Magnetfeldtherapie „boosten“ das vegetative Nervensystem. Leider nicht gezielt, wie das wünschenswert wäre, sondern Parasympathikus und Sympathikus zusammen. Da sich aber ein überaktivierter Sympathikus nicht weiter steigern lässt, kommt die Steigerung alleine dem Parasympathikus zu Gute, das Vegetativum kommt ins Gleichgewicht.

Zusammenfassung

Das Vegetativum befehligt und überwacht Organsysteme und Stoffwechselvorgänge. Im Falle einer Dyregulation ist es allerdings auch der Hauptgrund für chronische Erkrankungen. Pulsierende Magnetfelder bewirken eine Neujustierung des Vegetativums und können im Idealfall eine Regulationsstarre auflösen. Durch die Aktivierung des Parasympathikus können mittels Magnetfeldbehandlung Heilungsvorgänge angeschoben oder unterstützt werden.

Studien belegen die Wirksamkeit der Magnetfeldtherapie

Es gibt eine Vielzahl von Studien welche die Wirksamkeit einer Magnetfeldtherapie und Behandlung sehr gut belegen. Du findest eine Auswahl hier. Das ist nicht immer leicht zu lesen. Aber es zeigt dir wie vielfältig ein Magnetfeld eingesetzt werden kann und dass es kein Hokuspokus ist, ganz im Gegenteil.

Weitere Anwendungsgebiete der Magnetfeldtherapie

Nicht nur in der Therapie und Behandlung von Erkrankungen, auch in der Vorbeugung und Unterstützung des Organismus werden Magnetfeldgeräte eingesetzt. Die deutschen und österreichischen Wintersportler, aber auch große spanische und englische Fußballmeister nutzen die Möglichkeiten des Magnetfeldes um Verletzungen vorzubeugen oder im Frühstadium abheilen zu lassen. Oder zur schnelleren und besseren Regeneration zwischen den Spielen.

Auch in der Orthopädie wird das Magnetfeld verstärkt genutzt, zunehmend auch in der alternativen Krebsbehandlung.

Es ist sowohl sinnvolle Unterstützung in der Therapie als auch vor allen Dingen die alltägliche Dosis Entspannung und Erholung.

Sinn oder Unsinn von Magnetfeldgeräten

Nach all den Vorteilen, die ein Magnetfeld bzw. eine Magnetfeldtherapie mit sich bringt, fragst du dich jetzt vielleicht ob es Sinn macht ein Magnetfeldgerät zu kaufen. Aber brauchst du das überhaupt? Die Erde hat doch ein Magnetfeld! Richtig! Und obwohl es sogar ein pulsierendes und kein statisches ist, ist es doch relativ schwach. Es ist notwendig für die Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen allen organischen Lebens – aber es reicht nicht zur Therapie aus. Für therapeutische Zwecke benötigt man einen sehr großen Frequenzbereich den das Erdmagnetfeld nicht (mehr) bieten kann.

Schwächer werdendes Erdmagnetfeld

Zudem wird das Erdmagnetfeld schwächer, allein in den letzten 100 Jahren um 6%. Betrug die Feldstärke vor ca 20.000 Jahren noch 200 µT, sind es zur Zeit in Mitteleuropa noch 48µT. Über die Konsequenzen dieser Abschwächung für Organismen sind sich Wissenschaftler nicht einig. Sie deuten die rasche Abnahme aber als Zeichen für eine bevorstehende Umpolung von Nord – und Südpol. Dies ist ein völlig natürlicher Vorgang, der alle ca 500.000 Jahre stattfindet – der letzte war vor 780.000 Jahren – der nächste ist also überfällig.

Was passiert da?

Einfach gesagt tauschen Nord- und Südpol die Plätze. In der Tat wandern sie jetzt schon.

Während einer Umpolung, die mehrere Tausend Jahre dauern kann, ist das Magnetfeld sehr schwach. Es lässt viel mehr elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwindes durch. Es kann uns also nicht mehr so gut schützen. Wissenschaftliche Forschungen haben ergeben dass während magnetischer Umpolungen viele neue Kleinlebewesen entstanden- und alte verschwanden.

Die Erde gibt der Evolution anscheinend alle 500.000 Jahre einen Schubs.

Das richtige Magnetfeldgerät kaufen

Ok, du willst dir ein Magnetfeldgerät zulegen, aber welches nehmen?

Ganz wichtig: Keine Geräte die ein statisches Magnetfeld erzeugen. Es muss ein pulsierendes sein. Nur damit erhältst du die volle therapeutische Bandbreite – schliesslich pulsiert das Erdmagnetfeld ja auch. Diese Geräte sind alle nicht billig, dies liegt daran, dass sie in der Entwicklung sehr weit fortgeschritten sind. Der Preis wird auch durch die Anzahl und Dichte der Magnetspulen, ihre Stärke und ihren Frequenzbereich bestimmt.

Welche Geräte gibt es?

Matten

Da gibt es zum einen großen Matten, welche man stationär auf Liegen benutzt. Sie haben die grösste therapeutische Bandbreite und werden vor allem in Praxen, Sportstudios und Sportvereinen eingesetzt. Aber auch immer mehr Privatpersonen entscheiden sich für eine solche Matte, z.B.

  • Menschen mit schweren Erkrankungen die einen schweren Unfall erlitten und sich nicht oder nur schwer erholen konnten
  • Menschen mit anstrengenden und fordernden Berufen haben eine im Büro, um in der Mittagspause Kraft zu tanken
  • Sportlich sehr ambitionierte Amateur oder Leistungssportler
  • Menschen die großen Wert auf Gesundheit und Entspannung legen

Wichtig bei einer solchen Matten ist, dass sie viele Frequenzen erzeugen können, 5 sollten es schon sein. Die Geräte sollten nicht in China oder sonstwo gefertigt werden, das sind Präzisionsgeräte und nichts für den Billigmarkt.

Mobile Pads

Neben den Matten gibt es tragbare Geräte zum Umschnallen. Diese wurden ursprünglich für Sportler entwickelt, da diese nicht dauernd ihr Training unterbrechen oder trotz Verletzungen schnell wieder das Trainingsprogramm aufnehmen wollten. Zudem beugt es Verletzungen vor – und wie oben erwähnt: Die vermehrte ATP-Ausschüttung macht nur Sinn, wenn man die bereitgestellte Energie auch gleich wieder Verbraucht.

Vorteil dieser Geräte ist, dass du sie überall benutzen kannst:

  • Während des Sports oder Trainings um mehr aus dir herauszuholen
  • Während der Arbeit oder in Pausen um Kraft zu tanken
  • Während des Autofahrens, vor allem während langer, anstrengender Autofahrten
  • In Pausen, um besser entspannen oder besser schlafen zu können

Diese Geräte sind preisgünstiger. Oder auch für Personen die noch nicht das Geld für eine große Matte ausgeben wollen.

Sie sind von der Handhabung einfacher, beherrschen aber nicht die volle Frequenzbreite wie die großen Matten. Nichtsdestotrotz wirken sie hervorragend und sind nicht weniger Hightech. Die voreingestellten Frequenzen dienen vor allem dem Bewegungsapparat und der Entspannung.

Matten für Tiere

Ja, auch die gibt es. Vor allem im Pferdesport, aber auch bei Leistungshunden wie zum Beispiel Schlitten- oder Polizeihunden gibt es das schön länger.

Nachdem von Magnetfeldnutzern verstärkt berichtet wurde, dass Hunde und Katzen ihre Nähe suchten, sofort nachdem das Magnetfeldgerät benutzt wurde – und sich auf die Matte legten wenn sie noch lief – wurden auch Magnetfeldgeräte für Tiere entwickelt.

Sowohl Katzen wie auch Hunde schätzen das Magnetfeld. Es wurden hierzu auch Studien durchgeführt zum Beispiel bei Hunden mit Arthritis, was im Alter recht häufig vorkommt. Die Ergebnisse sind durchweg positiv.

Ein solches Gerät sollte einfach zu bedienen und wasserdicht sein. Zudem sollten die Kabel vor Bissen geschützt sein.

Zusammenfassung

Das natürliche Magnetfeld der Erde schützt uns vor dem Sonnenwind und hat darüberhinaus großen Einfluss auf unseren, überhaupt jeden, Organismus.

Ohne ein Magnetfeld ist höheres Leben auf der Erde oder anderswo nicht möglich.

Magnetfelder können sehr hilfreich in der Diagnose erkrankter Menschen sein. Noch bedeutender jedoch ist der Beitrag pulsierender Magnetfelder für die Gesundheit von Mensch und Tier.

Ein Einsatz dieser Magnetfelder zur Unterstützung der Genesung, zur Regeneration, als Entspannungshilfe oder zur Leistungssteigerung kann sinnvoll sein.

Billigware hat in diesem Bereich nichts zu suchen – die Wahl sollte auf ein hochwertiges Gerät eines europäischen Spezialherstellers fallen.

Jürgen Kaa ist Mitgründer von Lebenskraftpur. Als geprüfter Pharmaberater mit 25 Jahren Berufserfahrung in der Naturheilkunde ist er auf den Spuren vergessener Therapien und vom Markt verschwundenen Präparaten, um seinen Kunden die natürlichste und wirkungsvollste Hilfe zu bieten.

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